Ausstellung Ypsilon-Bahn in Hanau

Die Ypsilon-Bahn ist eine Modellbahn, weitgehend aus Holz gebaut aus dem Berlin der 1920er Jahre. Relativ unbekannt, wurde vor allem bisher nur in Fachkreisen darüber berichtet wie z. B. auf dem HTS-Forum in Göppingen in 2021.

Sehr um die Erforschung der Ypsilon-Bahn hat sich Tilman Wagenknecht gemacht, so führte sein Engagement – und natürlich auch der Aufbau seiner Sammlung – dazu, dass es seit dem Februar 2022 im Sammlerkabinett im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum in Hanau eine einmalige Sonderausstellung gibt. Letzte Woche war ich endlich vor Ort und konnte die aktuelle Sonderausstellung zur Ypsilon-Bahn live sehen. Mit dabei war auch Andy Schäfer, fachkundig und engagiert durch die Ausstellung geführt hat uns Frank W. Blache.

Nachdem ich vorher schon die Begleitbroschüre zur Ausstellung erhalten hatte, war es sehr spannend die Ypsilon-Bahn in Natura zu sehen. Die Ausstellung ist sehr umfassend gestaltet, das Sammlerkabinett bietet hierfür ausreichend Platz als eigener Raum im Museum. Chapeau, Tilman!

Noch bis Anfang September 2022 habt Ihr die Chance, diese einmalige Ausstellung zu besuchen. Absolute Empfehlung! Auch mit anderen Exponaten gibt es für das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum meine Empfehlung: es gibt verschiedene alte Eisenbahnen, einen Raum mit Blechspielzeug, aktuell auch noch eine große Sonderausstellung zum Thema Mittelalter im Kinderzimmer mit Ritterburgen und Figuren.

2. HTS-Forum

Gepostet am 24.04.2022 auf Instagram:

🇬🇧 Fresh back from the 2nd HTS Forum – organized by the Verein für Historisches Technisches Spielzeug e. V. in Schwäbisch Gmünd. Absolutely great event, inspiring exchange with many like-minded people. Big thanks to the organizing team with Rei Wentzel, Michael Gerke, Rainer Haug and Dieter Käßer! Now it is time to catch up on sleep 😉

🇩🇪 Frisch zurück vom 2. HTS Forum – veranstaltet vom Verein für Historisches Technisches Spielzeug e. V. in Schwäbisch Gmünd. Absolut tolle Veranstaltung, inspirierender Austausch mit vielen Gleichgesinnten. Großer Dank an das Organisationsteam mit Rei Wentzel, Michael Gerke, Rainer Haug und Dieter Käßer! Jetzt ist erstmal Schlaf nachholen angesagt 😉

Sammlungsorganisation

Für die Kennzeichnung und Dokumentation meiner (v. a.) Märklin Spur 00 Sammlung verwende ich seit längerem sog. „hang tags“ als klassische Anhängeetiketten mit kleinem Pappschild und kurzem Faden. Diese gibt es in verschiedenen Grössen (mir reichen relativ kleine hang tags mit ca. 22 x 13 mm Beschriftungsfläche), diese lassen sich wunderbar an einem Puffer oder auch einer Achse befestigen.

In der Vitrine ist das soweit eine praktikabel Lösung zur Sammlungsdokumentation.

Schwieriger wird es, wenn ich mit meinen Lokomotiven und v. a. Wagen Betrieb mache. Da müssen die Hängeetiktetten natürlich entfernt werden, da sie beim Betrieb stören würden. Um diese aber beim Zurückräumen in die Vitrine wieder richtig zuzuordnen, fehlt mir noch eine praktikable Lösung. Besonders bei Ganzzügen mit vielen baugleichen Wagen wird es spannend. Strikt nach Reihenfolge einzureihen und die Anhängeetiketten abzulegen wäre zwar möglich, erfordert aber doch eine gewissen Disziplin, die ich im Spielbetrieb eigentlich nicht aufbringen möchte.

Also überlege ich mir, mit kleinen Klebeetiketten zu arbeiten. Diese gibt es z. B. in runder Form von Herma als „säurefreie und archivsicherer“ Haftetiktetten:


Das verwendete Papier ist säurefrei, aus reinem Zellstoff, seidenmatt, holzfrei, chlorfrei gebleicht und alterungsbeständig nach DIN ISO 9706. Der Klebstoff selbst ist weichmacher- und säurefrei.

https://archivbox.com/de/zubehoer/etiketten-sichtfenster/etiketten/

Diese Etiketten würde ich auf den (meist schwarz lackierten) Wagenboden aufkleben und mit entsprechenden Orga-Nummern versehen. 

Was schätzt Ihr das ein: sollte dies aufgrund der Produktbeschreibung der Etiketten über Jahre hinweg ohne Beschädigung der Sammlerstücke möglich sein?

Habt Ihr das Problem auch? Wie löst Ihr das?

Habt Ihr alternative Vorschläge?

Danke für Eure Tipps